Die Halbinsel Snæfellsnes steckt voller natürlicher Schönheit und Wunder. Es ist kein Zufall, dass dies eines der beliebtesten Reiseziele für Touristen in Island ist. Der Vulkankrater Eldborg, der Gletscher Snæfellsjökull, der Berg Kirkjufell, Arnarstapi und die Erkundung von Vulkanhöhlen sind nur einige der sehenswerten Attraktionen. Du könntest problemlos eine ganze Woche damit verbringen, die atemberaubenden Kontraste der Natur in dieser dramatischen Landschaft zu genießen. Für alle mit weniger Zeit ist eine Tagestour nach Snæfellsnes ein absolutes Muss.
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Erlebe die Magie von Snæfellsnes
Auf der Halbinsel Snaefellsnes kannst du fast alles sehen, was Island zu bieten hat. Sie vereint sämtliche Highlights der Naturwunder in sich.
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Die Halbinsel Snæfellsnes liegt etwa zwei Stunden nordwestlich von Reykjavík und reicht rund 90 km in den Atlantik hinaus. Auf diesem Streifen drängen sich ein Gletscher, Lavafelder, schwarze und goldene Sandstrände, Meeresklippen und Fischerdörfer, daher der Beiname Island in Miniatur, und deshalb reicht hier ein Tag, während der Rest von Westisland eine Woche braucht. Der Haken ist die Uhr: eine geführte Rundfahrt dauert 10 bis 12 Stunden, ein großer Teil davon auf der Straße.
Wofür du wirklich anhältst
Snæfellsjökull. Der gletscherbedeckte Vulkan an der Spitze, im Snæfellsjökull-Nationalpark, dem einzigen Nationalpark Islands, der bis ans Meer reicht. Tagestouren umrunden ihn, statt ihn zu besteigen.
Kirkjufell. Der spitze Berg vor Grundarfjörður, mit kleinen Wasserfällen im Vordergrund. Ein kurzer Fotostopp.
Arnarstapi und Hellnar. Der wichtigste Küstenweg, etwa 2,5 km pro Richtung, vorbei an Felsbögen und Basaltsäulen.
Die Stopps an der Küste. Djúpalónssandur, ein schwarzer Kieselstrand, über den Eisenteile eines 1948 gestrandeten Trawlers verstreut liegen; Búðakirkja, die schwarze Kirche auf ihrem Lavafeld; Ytri Tunga, wo im Sommer am zuverlässigsten Robben an Land gehen; und Vatnshellir, eine Lavaröhre, die über eine Wendeltreppe betreten wird.
Ein Tag oder zwei
Eine geführte Rundfahrt startet früh in Reykjavík, kommt im Winter erst nach Einbruch der Dunkelheit zurück und tauscht offene Zeit an jedem Stopp gegen den Vorteil, nicht selbst fahren zu müssen. Die ruhigere Variante sind zwei Tage mit einer Übernachtung in Grundarfjörður oder Stykkishólmur, was dir Morgenlicht und den Klippenweg ohne Busfahrplan verschafft. Sieh dir unsere Hinweise zum Auto mieten in Island und zu Tagesausflügen ab Reykjavík an.
Wann du hinfahren solltest
| Jahreszeit | Was dich erwartet | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|
| Mai bis August | Langes Licht, Robben, offene Nebenstraßen | Reisebusse am Kirkjufell |
| September und Oktober | Weniger Besucher, erste Nordlichter | Wind auf den Klippen |
| November bis März | Schnee auf der Eiskappe, dunkler Himmel | Im Dezember nur vier Stunden Licht |
Winterrundfahrten finden statt, aber plane einen Reservetag ein und lies zuerst Island im Winter.
Was es kostet und was du mitnehmen solltest
Eine ganztägige Snæfellsnes-Tour ab Reykjavík kostet etwa 19.600 bis 21.300 ISK (rund 131 bis 142 EUR), gegenüber 12.300 bis 17.900 ISK (rund 82 bis 120 EUR) für einen Tag im Golden Circle. Der Unterschied liegt in der Entfernung, nicht in Extras.
Nimm eine winddichte Jacke, warme Schichten und Schuhe mit gutem Grip mit: Djúpalónssandur besteht aus losem Kies, der Klippenweg ist ungeschützt, und die Höhle bleibt kühl. Die meisten Touren beinhalten die Abholung in Reykjavík, aber kein Mittagessen.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich Snæfellsnes für einen ganzen Tag ab Reykjavík?
Ja, wenn du akzeptierst, dass etwa die Hälfte des Tages Fahrt ist. Nur wenige Tagesausflüge ab der Stadt verbinden einen Gletscher, eine Lavaküste, einen Klippenweg und zwei Strände.
Kann man Snæfellsnes im Winter selbst fahren?
Viele Leute tun es, aber die Passstraßen über die Berge und die exponierte westliche Spitze werden bei schlechtem Wetter gesperrt. Prüfe jeden Morgen die Bedingungen und bleib flexibel.
Wie lang ist die Rundfahrt mit dem Auto?
Die Straße rund um die Halbinsel misst rund 200 km. Plane sechs bis sieben Stunden mit Stopps ein, dazu etwa zwei Stunden pro Richtung ab Reykjavík.
Braucht man einen 4x4?
Im Sommer nicht, denn die Straßen der Rundfahrt sind asphaltiert. Im Winter ist ein 4x4 mit passenden Reifen sinnvoll, und unser Guide zu Aktivitäten in Island deckt die Tage davor und danach ab.
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